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17. März - 2. April 2006

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18. März
Palast der Künste - Nationaler Konzertsaal, 15:30 Uhr
Budapester Festivalorchester
Rachmaninoff: Klavierkonzert in c-Moll, Nr. 2, op.18
R. Strauss: Josephslegende, op.63
Dirigent: Iván Fischer
Mit: Lang Lang / Klavier
Der chinesische Lang Lang ist einer der brillantesten Pianisten-Stars unserer Tage, er erblickte 1982 in Shenjang das Licht der Welt. Dem Kritiker von The Times zufolge seien seine ‚Finger aus Gold’. Seine Anhänger behaupten, Lang Lang sei durch sein Talent und seine Persönlichkeit ein idealer Botschafter der klassischen Musik, ein Künstler, der es schafft, die Werte der Musikkultur der Jugend näher zu bringen. Er ist der erste Pianist aus China, der mit den Berliner Philharmonikern und den ersten fünf Orchestern von Amerika zusammen musizierte.
1987 gewann er, im Alter von fünf Jahren, beim Klavierfestival seiner Heimatstadt seinen ersten Preis. Später holte er sich in Peking, in Deutschland (Vierter Internationaler Klavierwettbewerb für Junge Pianisten) sowie in Japan (Internationaler Tschaikowsky-Wettbewerb) Preise. 1991 wurde er an die Musikakademie in Peking aufgenommen, sein Professor war Zhao Ping-Guo. 1995 spielte Lang Lang in der Konzerthalle von Peking sämtliche Etüden für Klavier von Chopin. 1997 studierte er unter der Leitung von Gary Graffmann im Internationalen Curtis Institut (Philadelphia), das er im Jahr 2002 absolvierte. 1999 „rettete“ er durch seinen bravourösen Einsprung das Konzert des Chicago Symphony Orchestra (Ravinia-Festival, Tschaikowsky: Klavierkonzert in b-Moll). 2001 debütierte er vor ausverkauftem Haus in der Carnegie Hall (Grieg: Klavierkonzert in a-Moll, Baltimoore Symphony Orchestra, Juri Temirkanow), dann konzertierte er in Peking mit dem Philadelphia Orchestra unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch. Noch im gleichen Jahr füllte er die Albert Hall in London. 2002 gewann er den Leonard-Bernstein-Preis. In den letzten Jahren musizierte er mit Dirigenten zusammen wie Lorin Maazel, Franz Welser-Möst, Zubin Mehta, Michael Tilson Thomas oder Mariss Jansons. 2003 machte er Aufnahmen für die Deutsche Grammophon (zusammen mit Daniel Barenboim und dem Chicago Symphony Orchestra), sein Konzert in der Carnegie Hall im Jahr 2004 erschien auch auf CD und DVD.

Iván Fischer
Er wurde 1951 in Budapest geboren. Zuerst studierte er Klavier und Violine, später Violoncello und Komponieren in Budapest. Sein Diplom erwarb er in der berühmten Dirigentenklasse von Hans Swarowsky in Wien. Danach war er zwei Jahre lang als Assistent von Nikolaus Harnoncourt tätig.
Seine internationale Karriere startete 1976 mit dem Sieg beim Dirigentenwettbewerb der Rupert Foundation in London. Nach weltweit bedeutenden Erfolgen kehrte Fischer 1983 nach Ungarn zurück und gründete zusammen mit Zoltán Kocsis das Budapester Festivalorchester. Er führte neue, intensive Probemethoden ein, legte großen Akzent auf die Kammermusik und auf die kreative Arbeit der einzelnen Orchestermitglieder.
Iván Fischer ist regelmäßiger Gastdirigent aller bedeutenden Orchester, z. B. der Berliner Philharmoniker, des Royal Concertgebouw-Orkests, des Philharmonischen Orchesters von New York, des Cleveland Orchesters, des Orchestre de Paris, der Münchner Philharmoniker, des Israel Philharmonic Orchestras und des Orchestra of the Age of Enlightenment. Als Operndirigent verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, wo er einen Mozart-Zyklus dirigierte, er war Leiter zahlreicher Projekte in den Opernhäusern von Zürich, London, Paris, Brüssel, Stockholm und Budapest. Er war Musikdirektor der britischen Northern Sinfonie, der Oper Kent und Chefdirigent des Cincinnati Symphony Orchestras.
Zwischen 2000 und 2003 war Iván Fischer Musikdirektor der Opéra de Lyon, parallel dazu hat er aber seinen Posten als Musikdirektor des Budapester Festivalorchesters innegehabt.
Fischers Aufnahmen mit der Musik von Béla Bartók und Franz Liszt gewannen zahlreiche Preise, darunter den Grammophon-Preis, den Diapason d´Or, den Telerama-, Arte-, MUM- und Erasmus-Preis.
Er erhielt die Goldene Plakette des Präsidenten der Republik Ungarn, für die Entwicklung der internationalen kulturellen Kontakte wurde er vom Weltwirtschaftsforum von Davos mit dem Kristall-Preis ausgezeichnet.


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