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18. März
Nádor-Galerie, 17:00 Uhr
„MANDARIN”
Zum 125. Jahrestag der Geburt von Béla Bartók veranstaltet die Gesellschaft der innerstädtischen Künstler eine Ausstellung mit 35 eingeladenen Bildenden, Angewandten und Vortragskünstlern.
Der Komponist und Pianist Béla Bartók (1881-1945) war einer der bedeutendsten ungarischen und internationalen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er entwickelte aus Elementen der Volksmusik und der neuen westeuropäischen Musik einen ganz eigenen, originellen Stil. In seiner Kunst verflechten sich das ungarische und das internationale Lebensgefühl.
Sein drittes und zugleich letztes Bühnenstück, DER WUNDERBARE MANDARIN hat sowohl in seiner Atmosphäre, als auch in seinen Farben viel mit visueller Kunst gemeinsam. Bartók reagiert in seinen Werken immer wieder auf neue Kunstrichtungen, ohne einseitig zu werden. Er hat sowohl in ideeller als auch in künstlerischer Hinsicht eine Lösung in der widersprüchlichen Welt gefunden, die die Kunst unserer Zeit prägt. Der Wunderbare Mandarin ist eine Pantomime, eines seiner farbenreichsten Werke, das für die verwandte Kunst sehr wichtig ist. Seine Ausstrahlung eignet sich auch zur Darstellung verschiedener Stimmungen in der bildenden Kunst. Deshalb bitten wir die Bildenden und Angewandten Künstler der Gesellschaft der Innerstädtischer Künstler, mit Werken die von Bartóks Musik angeregt wurden, des großen Musikwissenschaftlers zu gedenken.

Anlässlich der Ausstellung findet ein groß angelegtes Konzert des Budapester Innerstädtischen Streichquartetts und seiner eingeladenen Gäste in der Galerie Nádor zwischen den von Bartók angeregten Werken statt, zu dem der Eintritt frei ist.
Geöffnet:
18. März–3. April 2006

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