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17. März - 2. April 2006

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19. März
Millenáris Teátrum, 19:00 Uhr
Mozart: Le nozze di Figaro
Regie: Balázs Kovalik
Dirigent: Péter Oberfrank
Mit: Budapester Konzertorchester MÁV

Graf: Péter Kálmán
Gräfin: Gabriella Fodor
Susanna: Veronika Geszthy
Figaro: Antal Cseh
Cherubino: Krisztina Simon
Marcellina: Annamária Bucsi
Bartolo: Bence Asztalos
Basilio: János Ocsovay
Antonio: András Hábetler
Barbarina: Yang Li
Don Curzio: Péter Drucker
Die Uraufführung von Mozarts erster Oper nach dem Libretto von Da Ponte war 1786 im Wiener Burgtheater. Das Werk erschien schon recht früh in Ungarn, eine deutschsprachige Aufführung fand bereits 1795 statt, in ungarischer Übertragung erklang die Oper bereits 1858. Die literarische Quelle für das Libretto war Beaumarchais’ gleichnamige Komödie. Die Uraufführung in Wien erntete nur mäßigen Erfolg, das Werk wurde nach neun Aufführungen vom Spielplan genommen (das war aller Wahrscheinlichkeit nach auch seiner ‚subversiven’ Auffassung zu verdanken). Noch im Dezember 1786 wurde die Oper in Prag auf die Bühne gestellt, und zwar bereits mit Riesenerfolg. Ein Jahr später begann ihr Siegeszug durch zahlreiche Opernhäuser Europas.
Die Handlung dreht sich formell um „ius primae noctis” (das Herrenrecht der ersten Nacht). Graf Almaviva verzichtet zwar auf dieses Recht, doch die Schönheit der hübschen Susanne, der Verlobten Figaros, fesselt ihn. Das bleibt natürlich auch für die Gräfin kein Geheimnis, zusammen mit Susanne und Figaro stellt sie dem Grafen eine Falle, damit dieser zu ihr zurückkehrt. „Den Grafen halte ich für eine Galionsfigur, jedoch für eine dekadente, sich auflösende Persönlichkeit, die nicht mehr fähig ist, der eigenen Bedeutung entsprechend zu existieren. Er ist zum Zerfall verurteilt (obwohl er diesen Zerfall in der Oper nicht erleben muss), er tappt immer wieder doof und dumm in die gleichen Situationen.“ (Balázs Kovalik) Gräfin Rosina ist eine echte Diva, „in ihr arbeiten starke Gefühle, die sie zu verbergen versucht. Man darf den Beginn ihrer Liebe, ihrer Ehe nicht vergessen (Der Barbier von Sevilla). Die Eroberungen von Almaviva begannen mit einer Flunkerei (einer Lüge). Als diese aufflog, erwachen in Rosina Zweifel, ihre Gefühle gerieten durcheinander; an ihrer Ehe gab es von Anfang an etwas Falsches. Figaro ist in dieser Geschichte etwas verblödet, er ist langsam und gemütlich geworden. Der geniale Bürger mit einem weiten Überblick erscheint nun nicht mehr so klug, wie früher. Er ist schwerfälliger geworden, ein typischer ‚Mann im Hafen des Lebens’. Nichtsdestotrotz stellt ihn Mozart als positiven Helden dar. Susannas Rolle ist sehr undankbar. Sie ist stets sekundär, sie kann sich erst im letzten Augenblick entfalten (Rosenarie), sie ist jene Figur, der man nichts Böses nachsagen kann, sie hat keine Zweifel, ist rührend naiv. Es ist möglich, dass es überhaupt keine Susannas gibt, doch es wäre schön zu glauben, dass solche Menschen trotzdem existieren.“
(Mit der Unterstützung des Millenáris Kht.)

20. März
Millenáris Teátrum, 19:00 Uhr
Mozart: Così fan tutte
Regie: Balázs Kovalik
Dirigent: Péter Oberfrank
Mit: Budapester Koncertorchester MÁV

Fiordiligi: Eszter Wierdl
Dorabella: Viktória Mester
Despina: Mária Farkasréti
Ferrando: Zoltán Megyesi
Guglielmo: János Fátrai
Don Alfonso: Zoltán Bátki Fazekas
Die Uraufführung der Oper fand 1790 in Wien statt. In Ungarn wurde sie zuerst im Jahr 1797 gespielt, doch in der Ungarischen Königlichen Oper wurde sie (in ungarischer Sprache) erste 1930 aufgeführt. „Von Così fan tutte hielt man lange, dass sie frivol, pervers, unzüchtig, niederträchtig, schmutzig, böse usw. sei. Man spielte sie auch gar nicht gerne. Oft wurde sie in Bearbeitungen aufgeführt, am ungarischen Text hat man auch Verfeinerungen vorgenommen. Den Satz „ein Mädchen muss wissen, wo der Schwanz des Teufels ist“ (der im Italienischen wortwörtlich erscheint), versuchte man zu mildern. Wir hingegen versuchen ihn wieder in die Aufführung zurückzuschmuggeln.“ (Balázs Kovalik)
Così ist ein philosophisches Werk, ein Thesen-Drama. Zwei junge Männer, Ferrando und Guglielmo, schwärmen für ihre Geliebten Dorabella und Fiordiligi. Don Alfonso, der alte Philosoph setzt ihnen aber einen Floh ins Ohr, nämlich dass die Treue jeder Frau ins Schwanken komme, wenn sich eine Gelegenheit biete. Um seine Theorie zu beweisen, schlägt er den Burschen eine Wette vor, die beiden willigen ein. Es beginnt ein Spiel, die Männer beginnen völlig verkleidet der Braut des anderen ihre Liebe anzutragen. Und das nicht ganz ohne Erfolg, man wechselt die Partner. Don Alfonsos These scheint bewiesen. Doch nach Herstellung der ursprünglichen Situation am Ende der Oper wird auch das Glück wieder hergestellt (?). Die jungen Leute glauben von einem Gefühl, „es sei Liebe. Sie sind ehrlich, keiner lügt. Die Tatsache, dass sie in einem Moment etwas fühlen, und im nächsten Augenblick gerade das Gegenteil spüren, ist natürlich. Ich glaube nicht, dass auch einer von ihnen moralisch zu verurteilen wäre, auch Mozart richtet nicht über sie. Die wirklich negativen Figuren sind Don Alfonso und seine Helferin, Despina. Aus irgendeinem Grund können sie die Unschuld der Jugendlichen nicht ertragen. Diese beiden einsamen Gestalten zerstören, zwar nicht bewusst, aber vieles. Beim Organisieren des Spiels gehen sie bewusst vor, warum sie es aber tun, ist unbewusst. Ihr Verhalten ist zynisch, doch die Intellektualität des Zynismus fehlt.“
(Mit der Unterstützung des Millenáris Kht.)



20. März
Thália Theater, 19:30 Uhr
Charpentier: Drei biblische Szenen – Ungarnpremiere
Mors Saulis et Jonathae, H403
(Der Tod des Saulus und Jonathans)
Dialogus inter angelos et pastores, H420
(Dialog der Engel und Hirten)
Caedes sanctorum Innocentium, H411
(Niedermetzelung der heiligen Unschuldigen)
Dirigent: Olivier Schneebeli
Regie: Róbert Alföldi
Choreographie: Françoise Denieau
Licht: Daniel Brochier
Mit: Cyril Auvity, Jean-Francois Novelli, Marc Labonnette / Gesang, Les Pages et les Chantres - Chor und Kinderchor des Barock-Zentrums Versailles, Orchester Savaria Barock (musikalischer Leiter: Pál Németh), Krisztián Gergye, Csongor Szabó, Ádám Zambrzycki / Tanz
Charpentier-Uraufführung im 21. Jahrhundert!

Die erste Aufführung findet am 6. Dezember 2005 in Versailles statt, zur zweiten kommt es im Rahmen des Budapester Frühlingsfestivals.

Das Königliche Schloss in Versailles ist nicht nur eines der meistbesuchten Tourismusmagneten der Welt, sondern auch das internationale Zentrum zur Forschung der Barock-Kunst. Im Schloss wird unter Teilnahme der besten Vertreter der Barock-Musik alljährlich ein Festival veranstaltet. Diesmal kommt es, in der Geschichte des Festivals zum ersten Mal, zu einer Opernaufführung – in Koproduktion mit ausländischen Künstlern. Die Ehre kam Ungarn und den ungarischen Künstlern zuteil, die im Dezember 2005 zusammen mit französischen Künstlern ein Stück von Marc-Antoine Charpentier (1643-1704), einem der größten Repräsentanten des französischen Barocks, im Schloss Versailles aufführen werden. Das Werk Trois histoires sacrées (Drei Bibelgeschichten) ist eine wahre Rarität. Der Premiere gingen zwei Jahre intensive Forschungstätigkeit voraus. Das Stück, von der Forschungszentrale gerade mal entdeckt und rekonstruiert, wird von Olivier Schneebeli, dem Musikdirektor der Oper Versailles dirigiert, Mitwirkende sind Solisten und der Chor der Barock-Musikzentrale von Versailles sowie das von ihnen ausgewählte ungarische Orchester.
Charpentier komponierte seine musikalische Tragödie David et Jonathas (1688) für die Studenten des Jesuiten-Kollegiums beim Orden Louis-Le-Grand. Das Stück wurde seinerzeit von den Studenten vorgetragen, zu besonderen Anlässen schlossen sich auch die Künstler der Königlichen Musikakademie an. Mors Saulis et Jonathae (Der Tod von Saul und Jonathan) kann als Kurzfassung der gleichnamigen Tragödie betrachtet werden. Dieses Oratorium ist sowohl in seiner vollkommenen Form, als auch in der musikalischen Schönheit und in der Erhabenheit seiner Situationen ein würdiges Gegenstück zur Tragödie des Jahres 1688. Nur die Handlung ist dichter, hie und da effektiver. Diese Geschichte bildet den ersten Teil der Aufführung.
Der zweite Teil – Dialogus inter angelus et pastores – ist eines der Hirtenspiele von Charpentier zu Weihnachten, das er für die Jesuiten in lateinischer und französischer Sprache verfasste, ein Werk, das Freude und Zärtlichkeit ausstrahlt.
Als logische Fortsetzung des Hirtenspiels, praktisch eine Rückkehr zur Stimmung von „Entsetzen und Frömmigkeit“, gilt das letzte Stück Caedes sanctorum Innocentium (Die Massakrierung der heiligen Unschuldigen), eines der eindrucksvollsten sakralen Werke des Komponisten.
An der Aufführung beteiligen sich die Kinder (Les Pages) zusammen mit den Erwachsenen (les Chantres), genauso wie seinerzeit die jesuitischen Studenten zusammen mit den professionellen Künstlern die Tragödie David et Jonathas vortrugen.
(Eine Aufführung inOrganisation von Armel Produkció, mit der freundlichen Unterstützung des Französischen Kulturinstituts und von AFAA.
Zweite Aufführung: 21.März; Informationen: 269-3882)






21. März
Millenáris Teátrum, 19:00 Uhr
Mozart: Don Giovanni
Regie: Balázs Kovalik
Dirigent: Péter Oberfrank
Mit: Budapester Konzertorchester MÁV

Don Giovanni: Gábor Bretz
Stadtkommandant: András Palerdi
Donna Anna: Beatrix Fodor
Don Ottavio: Tibor Szappanos
Donna Elvira: Dóra Érsek
Leporello: Szabolcs Hámori
Masetto: Géza Gábor
Zerlina: Júlia Hajnóczy
Zur Uraufführung der Oper kam es in Prag, im Oktober 1787. Die Ungarnpremiere fand 1797 statt, in ungarischer Sprache wurde sie erstmals 1826 gespielt. Die wichtigste Figur der Oper ist auch im dramaturgischen Sinn der Hauptdarsteller. „In diesem Drama wird jeder daran gemessen, wie er zur zentralen Figur steht. Etwas diesem dramatischem System Ähnliches findet man zu Mozarts Zeit nur selten.“ (Balázs Kovalik)
In der außerordentlich wirksamen, mitreißenden und kompakten Exposition des Stückes schleicht der maskierte Don Giovanni ins Schlafzimmer von Donna Anna, wobei sein Diener, Leporello vor dem Haus Wache hält. Donna Annas verzweifeltes Geschrei weckt ihren Vater, den Komtur. Er erzwingt ein Duell mit Don Giovanni und fällt nach kurzem Kampf tot zusammen. Donna Annas Verlobter, Don Ottavio erscheint, doch bis dann sind Don Giovanni und Leporello bereits geflüchtet. Es ist nicht eindeutig, was in Donna Annas Schlafzimmer passiert ist. Die Heraufbeschwörung der Ereignisse weckt in Don Ottavio Zweifel: Warum dachte Donna Anna, dass er sie spät in der Nacht (?), maskiert (?) besucht habe. Don Giovanni weckte, so oder so, etwas in Donna Anna.
Don Ottavio, der nicht selten als Prototyp des handlungsunfähigen Intellektuellen dargestellt wird, ist in Wirklichkeit ein Mann der Aufklärung, der statt an die Rache „an die Kraft des Gesetzes glaubt. Sein verzögerndes Verhalten, seine Unsicherheit erfolgen nicht unbedingt aus seiner Natur. Er ist nicht einfach nur handlungsunfähig, ihm mangelt es vor allem am Willen zur Handlung. Der Grund für seine Unmotivation ist Donna Anna, denn blind und entschieden handeln nur Verliebte und nun wurde gerade diese Liebe in Frage gestellt.“ Auch Donna Anna wurde unsicher, sie will die Hochzeit hinauszögern. „Don Giovanni, bzw. die Situation, wie er bei ihr eintraf, weckte bei ihr Leidenschaften. Eigentlich verursachte ihr hysterisches (vielleicht übertreibendes, oder etwas vertuschendes) Verhalten den Tod ihres Vaters. Diese Tatsache könnte ihre Frustriertheit erklären, auch ihre Rachesucht ergibt sich daraus. Sie benimmt sich nicht einfach falsch, die gesellschaftliche Umgebung macht es unmöglich, dass sie ganz ehrlich spricht. Sie weiß nicht, ob ihre Gefühle sündhafte Gefühle sind.“
Donna Elvira, die früher von Don Giovanni mit Eheversprechen verführt worden war, ist verzweifelt. Die einfache Zerlina „kommt plötzlich darauf, dass ihre Chancen größer sind, als sie gedacht hat und sie schwankt in ihren Gefühlen zu Masetto. Don Giovanni lässt ein anderes Leben vor ihr aufblitzen. Später wird sie sich jedoch bewusst, dass Stabilität wichtiger ist und sie sucht nicht mehr nach der Liebe, sondern nach der Sicherheit. Weise erkennt sie, wo ihr Platz ist. Sie und Masetto überleben, sie gehen nach Hause und essen zu Abend.“
Es gelingt nicht, Don Giovanni zu bestrafen, die Lösung des Dramas kommt von außen. In der Friedhofszene kokettiert Don Giovanni gerade mit dem Tod. Er glaubt, er sei am Ende seines Lebens angelangt, sein Weg hinunter in die Hölle ist der Selbstmord. Leporellos berühmte Arie, in der er die bedeutendsten Eroberungen seines Herrn aufzählt, könnte darauf hinweisen. In Spanien habe er tausend und drei Frauen erobert, dies wird betont ausgesprochen, und die „drei“, könnten sie Don Giovannis drei letzten Eroberungen sein: Donna Elvira, Donna Anna und Zerlina?“
(Mit der Unterstützung des Millenáris Kht.)

24. März
Festivaltheater, 19:00 Uhr
Mozart: Mitridate, König von Ponto
Aufführung der 15-jährigen Budapester Kammeroper - Ungarnpremiere
(künstlerische Leiter: Domonkos Moldován)
Dirigent: György Vashegyi
Mitwirkende: Timothy Bentch, Netta Or, Klára Kolonits, Artur Stefanowicz, Orsolya Sáfár, Tamás Kóbor, Adrienne Miks
Kammerorchester der Budapester Kammeroper
Kostüme: Domonkos Moldován
Requisiten: Zsolt Csengery
Choreographie: Eva Campianu
Regie: Balázs Simon



26. März
Millenáris Teátrum, 10:55 Uhr
Mozart-Marathon
Le nozze di Figaro - Così fan tutte -Don Giovanni
Regie: Balázs Kovalik
Dirigent: Péter Oberfrank
Mit: Budapester Koncertorchester MÁV
„Die drei Opern bilden keine Trilogie, sie ergeben keine einzige Geschichte, obwohl sie organisch miteinander verbunden sind, ergänzen sie sich nicht. Sie wirken nur aufeinander, wie drei Gemälde nebeneinander, die auch ungewollt ein Triptychon bilden. Die Thematik der drei Opern ist gemeinsam: Liebe, menschliche Kontakte und wie wir uns durch andere selber erkennen. Ein Band zwischen den Werken ist auch noch, dass ideologische Aspekte, sogar auch aus Figaro (der an die französische Revolution geknüpft werden kann), fehlen. Diese Aspekte sind jedoch für die weiteren großen Bühnenwerke von Mozart typisch. Ich bin der Ansicht, jede beliebige Reihenfolge wäre vorstellbar. Den Abschluss des Marathons könnte sowohl Così (wegen des Ausklangs), aber auch Figaro bilden. Der Abschluss von Figaro ist nämlich am meisten ‚typisch Mozart’. Schöner strahlt keine Musik Mozarts den Frieden, das Vergeben aus, und keine vermittelt überzeugender, dass der Sinn der Existenz das Kennenlernen des Nebeneinanderlebens sei. Warum die Gräfin vergibt? Weil sie daran glaubt, dass jeder Sünder einen Punkt erreicht, an dem er um Verzeihung bittet, und dann dürfe man ihm diese Chance nicht verweigern. Wäre es nicht so, hätte die Welt keinen Sinn.“ (Balázs Kovalik)
(Mit der Unterstützung des Millenáris Kht.)



26. März
Millenáris Teátrum, 11:00 Uhr
Mozart-Marathon Teil 1
Mozart: Le nozze di Figaro
Regie: Balázs Kovalik
Dirigent: Péter Oberfrank
Mit: Budapester Konzertorchester MÁV

Graf: Péter Kálmán
Gräfin: Gabriella Fodor
Susanna: Veronika Geszthy
Figaro: Antal Cseh
Cherubino: Krisztina Simon
Marcellina: Annamária Bucsi
Bartolo: Bence Asztalos
Basilio: János Ocsovay
Antonio: András Hábetler
Barbarina: Yang Li
Don Curzio: Péter Drucker
(Mit der Unterstützung des Millenáris Kht.)



26. März
Millenáris Teátrum, 16:00 Uhr
Mozart-Marathon Teil 2
Mozart: Così fan tutte
Regie: Balázs Kovalik
Dirigent: Péter Oberfrank
Mit: Budapester Konzertorchester MÁV

Fiordiligi: Eszter Wierdl
Dorabella: Viktória Mester
Despina: Mária Farkasréti
Ferrando: Zoltán Megyesi
Guglielmo: János Fátrai
Don Alfonso: Zoltán Bátki Fazekas
(Mit der Unterstützung des Millenáris Kht.)



26. März
Millenáris Teátrum, 20:30 Uhr
Mozart-Marathon Teil 3
Mozart: Don Giovanni
Regie: Balázs Kovalik
Dirigent: Péter Oberfrank
Mit: Budapester Konzertorchester MÁV

Don Giovanni: Gábor Bretz
Stadtkommandant: András Palerdi
Donna Anna: Beatrix Fodor
Don Ottavio: Tibor Szappanos
Donna Elvira: Dóra Érsek
Leporello: Szabolcs Hámori
Masetto: Géza Gábor
Zerlina: Júlia Hajnóczy
(Mit der Unterstützung des Millenáris Kht.)



29. März
Festivaltheater, 19:00 Uhr
Ágens: aqua toffana – zeitgenössische Mozart-Oper
- Uraufführung
Mit: Ágens / Gesang, Krisztián Gergye / Tanz, Byzantinischer Männerchor St. Ephraim, Viktória Kiss / Gesang, Xénia Stollár / Viola da gamba, Ádám Jávorka / Bratsche, Kornél Mogyoró, Sándor Födő / Schlaginstrumente

Text und Regie: Ágens
Musik: W. A. Mozart und Ágens Konzeption, Showeffekte, Filme, Co-Regie: József Tasnádi
Spielmeister: Mariann Tárnok, Móni Négyesi
Arrangement: Xénia Stollár
Kostüme: Móni Béres
Designer: Napsugár Forgó
Choreographie: Krisztián Gergye
Maskenbildner: Balázs Károlyi
Licht: Antal Varga – Totó
Ton: Ferenc Boudny
„Womit ich mich beschäftige, ist, klassische Musikwerke (Purcell, Corelli, Schostakowitsch, Strawinsky, Mozart) als zeitgenössische zu präsentieren. Die Werke gelangen unter postmodernen Theaterverhältnissen in eine andere Relation, nicht aufgrund der historischen und chronologischen, sondern einer gedanklichen Bindung (Gedankennote).“

Ágens
Die Sängerin beschäftigt sich seit 2000 mit Experimenten, die das Theater zu erneuern suchen. Gemeinsam mit ihren Schaffensgenossen, vor allem dem Tänzer und Choreographen Krisztián Gergye und dem bildenden Künstler József Tasnádi ist sie auf der Suche nach der vollkommenen Einheit der Musik, des zeitgenössischen Tanzes sowie des Anblicks. Ihre letzte Arbeit, die Purcell-Oper Pyknolepsie, die im Millenáris Teátrum aufgeführt wurde steht diesen Bestrebungen am nächsten. Das Stück wurde 2004 vom Fachkuratorium des Kulturellen Komitees der Generalversammlung der Ungarischen Hauptstadt mit dem Preis für die „Beste Alternativvorstellung” geehrt.
Ágens hat eine ausgeprägte/charakteristische, einzig für sie typische und nur von ihr betriebene, einzigartige Gattung entwickelt. Seit 1999-2000 entstanden die Stücke Átjárók (1999-2000), Korájta (2002), Tenebrae (2002), Ex parte est (2002), Daimón (2003), Meus (2003, BÖF), Purcell Pyknolepsie (2004), Opera Mea (2004) und Énekek ...(2004, BÖF).
Zum Frühlingsfestival arbeitet sie an einer zeitgenössischen Mozart-Oper unter dem Titel Aqua toffana. In dem Stück werden die Person Mozarts und die geheimnisvollen, rätselhaften Umstände seines Todes lebendig. Die Musik zweier Requiems – von Mozart und von Ágens – wird zu einer neuen, erstaunlichen und sinnlichen Oper des 21. Jahrhunderts verknüpft.



31. März
Ungarische Staatsoper, 19:00 Uhr
Bartók:
Herzog Blaubarts Burg
Der holzgeschnitzte Prinz
Der wunderbare Mandarin



1. April
Ungarische Staatsoper, 19:00 Uhr
Puccini: La Bohème


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