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Tanz 17. März Festivaltheater, 19:00 Uhr
Batsheva Dance Company
I.LOVE Choreographie: Sharon Eyal Kostüme: Dalia Linder Licht: Avi Yona Bueno - Bambi Music: Sharon Eyal Ton: Guy Garber, Ohad Fishof II.DECA DANCE Auswahl aus den Choreographien von Ohad Naharin Kostüme: Rakefet Levy Licht: Avi Yona Bueno - Bambi Ton: Frankie Lievvart Die Batsheva Dance Company, gegründet 1964 von Martha Graham und der Baronesse Batsheva de Rotschild, zählt gegenwärtig als kulturelles Symbol von Israel. Die Batsheva Dance Company ist ein internationales Team, bestehend aus israelischen und ausländischen Solisten, wo die Tänzer zahlreiche Möglichkeiten bekommen, ihre eigenen kreativen Fähigkeiten zu entfalten. Künstlerischer Leiter des Ensembles ist seit 1990 Ohad Naharin, dessen Tätigkeit eine neue Epoche im Leben der Truppe öffnete.
Das ausgezeichnet organisierte, dynamische Ensemble hat jährlich über 200 Auftritte in Israel und weltweit, sie gastieren auf den Bühnen der bekanntesten Festivals. Durch ihre neuartige, kühne Produktion zählt die Batsheva Dance Company zu den begehrtesten und meistbeschäftigten Tanzcompagnien der Welt. |
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Tanz 18. März Festivaltheater, 19:00 Uhr
Batsheva Dance Company
I.LOVE Choreographie: Sharon Eyal Kostüme: Dalia Linder Licht: Avi Yona Bueno - Bambi Music: Sharon Eyal Ton: Guy Garber, Ohad Fishof II.DECA DANCE Auswahl aus den Choreographien von Ohad Naharin Kostüme: Rakefet Levy Licht: Avi Yona Bueno - Bambi Ton: Frankie Lievvart Ohad Naharin
Naharin begann seine Laufbahn als Tänzer der Batsheva Dance Company. Ein Jahr später lud ihn Martha Graham in ihre Truppe nach New York ein. Hier war er gleichzeitig auch Stipendiat der School of American Ballett. Im Jahr darauf studierte er in der Juilliard School of Music unter der Leitung von Maggie Black und David Howard, dann war er ein Jahr lang bei der Truppe von Maurice Béjart in Brüssel tätig. Als Choreograph debütierte er 1980 im Studio von Kazuko Hirabayashi, bis 1990 arbeitete er bei diesem Ensemble, wo er vor allem von Gina Buntz, Beate Gordon, David Gordon, Kazuko Hirabayashi, Mari Kajiwara, David Manion, Larry Rhodes, Aviva und Emanuel Sella, Mary G. de White und David White gefördert und unterstützt wurde. Zwischen 1990 und 2003 war Naharin künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company. Im September 2003 übernahmen die ständigen Mitglieder der Company, Yoshifumi Inao, Sharon Eyal und Naomi Bloch-Fortis, die Leitung, Naharin ist gegenwärtig ‚hausinterner’ Choreograph des Ensembles. |
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Orchesterkonzerte 19. März Festivaltheater, 19:30 Uhr
„Verneigung"
Bartók-Abend der ungarischen Bartók-Chöre Chorwerke Rumänische Volkstänze Rhapsodie Nr. 1 für Violine und Klavier Suite aus 44 Violinduos (instrumentiert von Béla Vavrinecz)-Ungarnpremiere Künstlerischer Leiter: Gábor Baross Mit: Ildikó Cserna / Gesang, Márta Gulyás / Klavier, Vilmos Szabadi / Violine, Konzertorchester der Universität ELTE Das Konzert mit den besten ungarischen Amateur-Chören, die den Namen Béla Bartóks tragen, und dem Konzertorchester der Universität ELTE ist spannend, weil außer bekannten Chorwerken auch Volkslieder mit Klavierbegleitung, die Rumänischen Tänze sowie die Rhapsodie Nr. 1 für Orchester bearbeitet erklingen werden, und als Premiere ertönt die Suite, aus den 44 Violinduos arrangiert. Die Teilnehmer wollen mit diesem Programm dem Musiker-Genie ein Denkmal stellen.
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Tanz 20. März Festivaltheater, 19:00 Uhr
Zwei Choreographen - ein Abend
Bartók: Der wunderbare Mandarin Choreographie: Attila Kun Requisiten und Kostüme: Zsuzsa Molnár Licht und visual Set: Gerzson Kovács Tanz: Mitglieder der PR-evolution Dance Company und unabhängige Tanzsolisten (Gemeinsame Produktion mit Trafó.) HOMMAGE Á MARY WIGMAN - Choreographie, Tanz: Yvette Bozsik Musik: Jean-Philippe Heritier Kostüm: Krisztina Berzsenyi Bühne: József Kardos Licht: József Pető Maske: Janka Haraszti HONOUR TO MARTHA Choreographie: Yvette Bozsik Kostüm: Krisztina Berzsenyi Maske: Janka Haraszti Licht: József Pető Tänzer: Hajnalka Lisztóczky Anna Halász Samantha Kettle „Nach dem musikalischen Meisterwerk Béla Bartóks und dem Text von Menyhért Lengyel skizzierte sich vor meinen Augen das Bild einer tief humanen, ja fast schon viszeralen Adaptation, mit der ursprünglichen dramatischen Linienführung. Darin stehen die unvergänglichen Sätze des Stückes über die Kraft der reinen Leidenschaft, das geistige Anderssein der Gedanken mit nie dagewesener Aktualität im Mittelpunkt der Alltagskonflikte eines Menschen von heute. Das ist das Drama eines Individuums, das die Fata-morgana-Fetische von Karriere, Geld, Macht und Position, ja sogar sich selber verkauft. Es ist das Drama einer Begegnung mit geistiger Kraft, die reine Gefühle, pure Leidenschaft ausstrahlt, und auf diese Weise »unzerstörbar ist«, deren Körper zerstört wird, doch deren geistige und moralische Botschaft in einen neuen Körper schlüpft. In den Körper einer Frau! Der ewigen Frau, die ernährt, beschützt und zusammenhält, und die ihre Kraft aus der Quelle der reinen Leidenschaft schöpft.“ Attila Kun
Mit ihrem zwanzigminütigen Solo erweist Yvette Bozsik einer der Gründerinnen des modernen Tanzes, der Repräsentantin des deutschen expressionistischen Tanzes, Mary Wigman, ihre Reverenz. Das Stück stellt die Stationen von Mary Wigmans Leben und Laufbahn dar, ihren Kampf gegen die Dämonen als junge Künstlerin, die Entfaltung der reifen Choreographin sowie ihre Aufklärung im Alter, die Herauskristallisierung und Stabilisierung ihres Tanzstiels. Das Solo erhielt auf dem renommierten Edinburgh-Festival den Preis Total Theatre Award Best Use of Design. Die Choreographie ist eine Hommage á Martha Graham, an eine der Galionsfiguren des modernen Tanzes im 20. Jahrhundert und des nach ihr benannten Graham-Stils. Die Produktion, die von drei Tänzerinnen der Compagnie aufgeführt wird, läuft ohne Musik, als Untermalung dienen nur Geräusche aus der Natur. |
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Jazz 23. März Festivaltheater, 20:00 Uhr
Regtime-Konzert mit Mimi Blais
100 jähriges Ragtime-Panorama aus Montreal (Mit der freundlichen Unterstützung der Botschaft von Kanada, im Rahmen des Bohém-Festival.)
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Oper 24. März Festivaltheater, 19:00 Uhr
Mozart: Mitridate, König von Ponto
Aufführung der 15-jährigen Budapester Kammeroper - Ungarnpremiere (künstlerische Leiter: Domonkos Moldován) Dirigent: György Vashegyi
Mitwirkende: Timothy Bentch, Netta Or, Klára Kolonits, Artur Stefanowicz, Orsolya Sáfár, Tamás Kóbor, Adrienne Miks Kammerorchester der Budapester Kammeroper Kostüme: Domonkos Moldován Requisiten: Zsolt Csengery Choreographie: Eva Campianu Regie: Balázs Simon |
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Oper 29. März Festivaltheater, 19:00 Uhr
Ágens: aqua toffana – zeitgenössische Mozart-Oper
- Uraufführung Mit: Ágens / Gesang, Krisztián Gergye / Tanz, Byzantinischer Männerchor St. Ephraim, Viktória Kiss / Gesang, Xénia Stollár / Viola da gamba, Ádám Jávorka / Bratsche, Kornél Mogyoró, Sándor Födő / Schlaginstrumente Text und Regie: Ágens Musik: W. A. Mozart und Ágens Konzeption, Showeffekte, Filme, Co-Regie: József Tasnádi Spielmeister: Mariann Tárnok, Móni Négyesi Arrangement: Xénia Stollár Kostüme: Móni Béres Designer: Napsugár Forgó Choreographie: Krisztián Gergye Maskenbildner: Balázs Károlyi Licht: Antal Varga – Totó Ton: Ferenc Boudny „Womit ich mich beschäftige, ist, klassische Musikwerke (Purcell, Corelli, Schostakowitsch, Strawinsky, Mozart) als zeitgenössische zu präsentieren. Die Werke gelangen unter postmodernen Theaterverhältnissen in eine andere Relation, nicht aufgrund der historischen und chronologischen, sondern einer gedanklichen Bindung (Gedankennote).“
Ágens Die Sängerin beschäftigt sich seit 2000 mit Experimenten, die das Theater zu erneuern suchen. Gemeinsam mit ihren Schaffensgenossen, vor allem dem Tänzer und Choreographen Krisztián Gergye und dem bildenden Künstler József Tasnádi ist sie auf der Suche nach der vollkommenen Einheit der Musik, des zeitgenössischen Tanzes sowie des Anblicks. Ihre letzte Arbeit, die Purcell-Oper Pyknolepsie, die im Millenáris Teátrum aufgeführt wurde steht diesen Bestrebungen am nächsten. Das Stück wurde 2004 vom Fachkuratorium des Kulturellen Komitees der Generalversammlung der Ungarischen Hauptstadt mit dem Preis für die „Beste Alternativvorstellung” geehrt. Ágens hat eine ausgeprägte/charakteristische, einzig für sie typische und nur von ihr betriebene, einzigartige Gattung entwickelt. Seit 1999-2000 entstanden die Stücke Átjárók (1999-2000), Korájta (2002), Tenebrae (2002), Ex parte est (2002), Daimón (2003), Meus (2003, BÖF), Purcell Pyknolepsie (2004), Opera Mea (2004) und Énekek ...(2004, BÖF). Zum Frühlingsfestival arbeitet sie an einer zeitgenössischen Mozart-Oper unter dem Titel Aqua toffana. In dem Stück werden die Person Mozarts und die geheimnisvollen, rätselhaften Umstände seines Todes lebendig. Die Musik zweier Requiems – von Mozart und von Ágens – wird zu einer neuen, erstaunlichen und sinnlichen Oper des 21. Jahrhunderts verknüpft. |
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Theaterabende 31. März Festivaltheater, 19:00 Uhr
Molière–Lully: Der Bürger als Edelmann
Komödie aus dem 17.Jh. mit viel Musik und Tanzin in französischer Sprache mit ungarischen Untertiteln Mit: Le Poeme Harmonique Künstlerischer Leiter: Vincent Dumestre Regie: Benjamin Lazar Choreographie: Cécile Roussat Der Bürger als Edelmann ist ein typisches Barock-Werk, eine Ballettkomödie, in der die verschiedenen Kunstzweige mit gleicher Rhetorik einander durchweben, miteinander wetteifern und dabei sich ergänzen und unterstützen. Schauspieler, Tänzer und Sänger halten sich bei ihrem Dialog gegenseitig einen Spiegel vor. Die Kerzenbeleuchtung (Rampenlicht, Kerzenständer), die allein auf die Kraft und Zerbrechlichkeit der Flammen baut, verleiten Schauspieler und Zuschauer gleichermaßen zum nachdenken. Die authentische französische Musik des 17. Jahrhunderts in der berufenen Interpretierung des Ensembles Le Poème Harmonique erntet in ganz Europa Riesenerfolge, sowohl bei den Kritikern, als auch beim Publikum. Die höfische Komödie, entstanden nach Anweisungen von Ludwig XIV., gespickt mit türkischen Kostümen, Gesang und Tanz (Ballettkomödie), ein Klassiker der französischen Literatur, ist der Liebling aller Generationen. (Gemeinsame Veranstaltung mit dem Palast der Künste; mit der freundlichen Unterstützung von AFAA und dem Französischen Kulturinstitut.)
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Tanz 1. April Festivaltheater, 19:00 Uhr
Zeitgenössisches Ballettensemble Szeged
Bartók. Der wunderbare Mandarin Bartók: Tanzsuite – Premiere Choreographie: Tamás Juronics Bartók komponierte binnen acht Monaten, vom Oktober 1918 bis Mai 1919, die Version des ‚Wunderbaren Mandarins’ für Klavier. Da sich jedoch die Aufführung des Stückes von Jahr zu Jahr immer wieder verzögerte, hatte er das Arrangement gerade erst begonnen und dann für Jahre beiseite gelegt. Die auch heute noch gespielte, endgültige Konzertversion entstand nach der Uraufführung in Köln im Jahr 1926. Die Premiere, dirigiert von Jenő Szenkár, und an der auch Bartók anwesend war, endete mit einem Skandal. Das kleinbürgerliche, katholische Publikum war laut empört, die Presse kritisierte das Werk heftig. Die Empörung rief zwar in erster Linie die Handlung hervor, doch war das gesamte Stück davon betroffen. Dieser Empfang stempelte das weitere Schicksal des Werkes. 1927 erntete es in Prag zwar Erfolg, doch in Budapest wurde der Mandarin in Bartóks Leben nicht gespielt.
Béla Bartóks Orchesterwerk, die Tanzsuite, komponierte der Meister zu jenem, musikhistorisch bereits bedeutendem Konzert, das 1923 anlässlich des 50. Jahrestages der Vereinigung von Pest und Buda vom Rat der Haupt- und Residenzstadt Budapest veranstaltet wurde. Zum gleichen Festkonzert komponierte auch Ernő (Ernst von) Dohnányi seine Festouvertüre und Zoltán Kodály sein Psalmus Hungaricus. ... Beim Hören des Werkes trifft man immer wieder Tanzmelodien an, aus denen die reine, unverfälschte Luft der Volksmusik strömt. Man muss jedoch dessen klar sein, dass diese Melodien, ohne Ausnahme, eigene Kompositionen Bartóks sind, die er dadurch schaffen konnte, dass er die Volkslieder so eingehend tief kannte. Seine Sammeltätigkeit in der Slowakei und Rumänien knüpften bekanntlich an seine ersten Sammelreisen innerhalb von Ungarn, praktisch als Ergänzungen dazu. 1913 reiste Bartók sogar nach Nord-Afrika, um in den Oasen bei Biskra auch die arabische Volksmusik studieren zu können. János Kárpáti |
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